Die SJ4000 hat genug Einstellungen, um sie hier mal erklären zu können. Viele Besitzer dieser Cam haben keine Ahnung, wozu welche Einstellung führt. Eine Bedienungsanleitung gibt es bisher noch nicht.
 
Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht und hole dies mit folgendem Beitrag nach.
Wer zusätzlich nach bestimmten Funktionen, wie TimeLapse oder dem PKW Modus sucht und diese genauer erklärt haben möchte, der findet diese Informationen hier: >>Funktionen und Anleitung<<
 
Für diejenigen, die nicht wissen, wie man die SJ4000 steuert, sollten sich vorerst die Funktionen der Tasten anschauen.
 
So… Schalten wir die Cam ein, werden wir von einem schwarzen Welcome auf weißem Hintergrund begrüßt. Nach rund fünf Sekunden ist die Cam hochgefahren und startbereit.
 
Der erste Bildschirm, den wir zu sehen bekommen, ohne weiteres zu drücken, ist der Videomodus. Zu erkennen ist dieser an dem Video-Symbol in der linken oberen Ecke. Drückt Ihr während der Aufnahme die Modus-Taste, dann wird diese Datei schreibgeschützt gespeichert.
 
 
 
Drückt man nun die Modus-Taste, wechselt man in den Fotomodus. Zu erkennen ist dies an dem Foto-Symbol oben links.



Ein weiterer Druck auf die Modustaste bringt uns in den Wiedergabemodus, was an dem Wiedergabe-Symbol zu erkennen ist. Hier kann man sich die gemachten Fotos und Videos anschauen. Beachtet, dass, wenn Ihr vor- oder zurückspult, der Ton verstummt. 



Ein letztes mal noch die Modustaste drücken und wir landen in den Einstellungen – unschwer zu erkennen an dem Werkzeug-Symbol oben links und “Einstellungen” oben rechts. Hier gibt viele Möglichkeiten, die SJ4000 nach Belieben einzustellen.



Mit der Schaltwippe nach unten wählen wir den ersten Punkt im Menü an: Auflösung. Wählt man diesen aus, hat man die Möglichkeit die Auflösung der Videoaufnahme zu wählen. Die Auswahl geht von Full HD bis VGA.



Der Nächte Punkt ist der Zyklische Record (zyklische Aufnahme). Hier kann man einstellen, dass 3, 5 oder 10 Minuten eine neue Video-Datei aufgenommen wird. Praktisch ist dies zur Bearbeitung.



Als nächstes kommt HDR (High Dynamic Range). Schaltet Ihr diese Option ein, werden Bereiche mit großen Helligkeitsunterschieden detailreicher dargestellt.



Nächster bitte: Movement Detection. Schaltet diese Funktion ein, damit die Cam mit automatisch mit der Videoaufnahme beginnt, sobald sich etwas vor der Linse bewegt. Die Aufnahme stopp ebenfalls automatisch nach knapp 10 Sekunden ohne Bewegung im Bild. Praktisch bei Nutzung als Dashcam.



Unter Audio kann man einstellen, ob der Ton bei Videoaufnahmen aufgenommen werden sollen oder nicht.



Wollt Ihr die Datumsanzeige im Video sichtbar machen, stellt diese auf AN.



Im Aufnahme-Modus bestimmt Ihr, ob Ihr beim Auslösen im Fotomodus ein einzelnes Foto aufnehmt, oder in welchem Intervall (Serienbilder/ 5s, 10s, 20s) durchgehend Fotos geschossen werden sollen. Stoppen tut Ihr den Intervall mit dem erneuten drücken der Bestätigungstaste.



Nun kommt erneut der Menüpunkt Auflösung erneut, jedoch dieses Mal für die Fotoaufnahme. Hier könnt Ihr von 12MP bis VGA wählen (aufgrund des eingebauten Bildsensors sind die Auflösungen ab 5MP interpoliert).



Bei Qualität stellt Ihr die Feinheit der Fotos ein – von Fein, über Normal, bis Sparsam.



So sieht es auch bei der Schärfe der Bilder aus. Hier kann man zwischen Stark, Normal und Weich auswählen. Hierbei ist zu beachten, dass die Wirkungen der Optionen Stark und Weich vertauscht sind. Weich ist somit das schärfste!



Bei der Weißbalance habt ihr die Wahl zwischen Auto, Sonnig, Kunstlicht, Neonlicht. Diese ändert man am besten auch, je nach Gegebenheit.



Unter Farbe kann man auswählen, ob das Bild in Farbe, Schwarz/Weiß oder Sepia aufgenommen werden soll. Diese Entstellung gilt nur für den Fotosmodus.



Wenn Ihr den ISO-Wert nicht automatisch lassen wollt, könnt Ihr diesen manuell auf 100, 200 oder 400 stellen.



Um die Belichtung nach Bedarf zu korrigieren, hat man die Auswahl von +2,0 bis -2,0.



Die Gesichtserkennung könnt Ihr getrost überspringen, da sie gar nicht funktioniert. Vielleicht funktioniert die Option mal mit einem Update.



Die Stabilisierung spricht für sich – beugt verwackelten Bildern vor.



Mit dem Schnelldurchlauf bestimmt Ihr, ob und wie viele Sekunden (2s oder 5s) das Foto direkt nach der Aufnahme zu sehen sein soll.



Auch hier haben wir wieder die Datumsanzeige, welches hier für die Fotos gilt. Möchte man es auf dem Foto angezeigt bekommen, hat man die Wahl zwischen nur Datum und Datum+Uhrzeit.



Wählt hier die Sprache, unter der Ihr Eure Cam führen möchtet. Die möglichen Sprachen seht Ihr im Bild. Wenn Ihr eine Sprache nicht lesen könnt, sollte Euch diese auch nicht interessieren.



Unter Datum/Uhrzeit stellt Ihr das Datum und die Uhrzeit ein. Zudem könnt Ihr auch das Format wählen, in dem das Datum angezeigt werden soll. Das richtige Datum und die Uhrzeit wählt Ihr mit der Schaltwippe aus, bestätigt diese mit der Bestätigungstaste und werdet dann ein Feld weitergeleitet. Um aus diesem Menüpunkt herauszukommen, drückt Ihr die Modus-Taste.



Auto Aus ist die automatische Abschaltautomatik – Cam schaltet sich nach Nichtnutzung ab. Wollt Ihr diese nutzen, habt die Wahl zwischen 3, 5 und 10 Minuten.



Mit Akustisches Signal könnt Ihr Tasten- und Auslöseton ein- oder ausschalten.



Im TV-Modus (nur für das neue LCD/PCB verfügbar) kann die Cam energiesparend mit dem TV verbunden werden. Sobald der TV-Modus eingeschaltet ist und die Cam mit dem TV verbunden ist, schaltet der Bildschirm der Cam ab und das Bild der Cam ist auf dem TV zu sehen. In diesem Modus wird nur das Bild übertragen – eine Aufnahme ist zur selben Zeit nicht möglich. FPV ist in diesem Modus möglich – dazu hier mehr.




Screensavers ist eine gute Option, um die Laufzeit des Akkus zu verlängern. Hier kann man einstellen, dass sich der Bildschirm, nach einer bestimmten Zeit (1, 3 oder 5 Minuten), abschaltet. Die Cam selbst ist währenddessen aktiv.
Um dem Bildschirm zu “wecken”, muss man lediglich eine beliebige Taste drücken; Danach erst reagiert die Cam auf die Eingaben.



Bei der Frequenz habt Ihr die Wahl zwischen 50Hz und 60Hz.



Mit der Option Drehen Sie sich kann der Bildschirm um 180° gedreht werden. Diese Rotation ist nützlich, wenn man keine Andere Wahl hat, als die Cam kopfüber zu montieren.



Der Car Mode ist, wie der Name schon verrät, eigentlich nur im Auto nützlich. Schließt die Cam per USB am Zigarettenanzünder an und schaltet den Car Mode ein. Die Cam startet selbstständig mit der Videoaufnahme, sobald man den Motor startet, bzw Strom durch die Kiste fließt. Wenn der Wagen wieder aus ist, stoppt auch die Aufnahme automatisch. Optimal für diejenigen, die sie als Dashcam nutzen



Unter Lizenznummer Set kann man bis zu 15 Zahlen und Buchstaben aneinanderreihen. Diese wird im angezeigt, wenn Ihr das Datum im Video anzeigen lasst. 
Mit der Modus-Taste bewegt man sich nach rechts, mit der Schaltwippe scrollt man durch die Buchstaben und Zahlen und mit der Bestätigungstaste wählt man aus. 



Hier könnt Ihr die jeweils letzte Datei löschen oder alle zugleich. Ausgenommen davon sind Schreibgeschützte Videos.



Unter Format könnt Ihr die Speicherkarte Formatieren und somit alles von der Micro SD löschen (auch schreibgeschützte Dateien!).



Unter Standard Einstellung setzt Ihr die SJ4000 auf die Standardeinstellung zurück.



Eure aktuelle Firmware findet Ihr unter Version.

Ich hoffe, dass mit dieser Erklärung einiges klarer geworden ist. 
Eine brauchbare Einstellung ist wichtig für die Aufnahmen. Derzeit bin ich noch am Ausprobieren und werde Euch schnellstmöglich davon berichten.