Kaum ist Apples erstes Foldable auf dem Markt, taucht ein Problem auf, das für ein Smartphone ab 2.299 Euro kaum unangenehmer sein könnte: Bei einigen frühen Käufern reißt das innere Display des iPhone Duo entlang der Falz. Teilweise geschieht das bereits wenige Stunden nach dem Auspacken. Betroffene berichten von einem plötzlich schwergängigen Scharnier, einem hörbaren Knacken und anschließend hellen Pixelzeilen oder schwarzen Bereichen im faltbaren OLED.

Inzwischen hat Apple reagiert und bestätigt, dass eine kleine Zahl von Geräten von einem Problem mit dem inneren Display betroffen ist. Betroffene sollen sich an AppleCare wenden und erhalten einen Austausch. Einen Rückruf gibt es bislang nicht. Ebenso wenig nennt Apple eine konkrete Ursache oder eine Fehlerquote.

Damit ist das sogenannte „Crackgate“ weder bloß ein Social-Media-Gerücht noch der Beweis dafür, dass jedes iPhone Duo früher oder später bricht. Die bislang bekannten Fälle zeigen allerdings ein auffällig ähnliches Schadensbild. Und eine Analyse von iFixit liefert eine technisch plausible Erklärung dafür, warum ausgerechnet dieselbe Stelle des Scharniers immer wieder auffällt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Apple bestätigt das Problem: Eine kleine Zahl von iPhone-Duo-Geräten ist laut Apple von Schäden am inneren Display betroffen.
  • Das Muster ist auffällig: Mehrere echte Fälle zeigen Schäden entlang der Falz, häufig kombiniert mit einer horizontalen hellen Pixelzeile.
  • Mögliche Ursache: iFixit sieht einen potenziellen Stresspunkt im Bereich des zentralen Scharnierträgers. Eine endgültig bestätigte Ursache gibt es noch nicht.
  • Austausch: Apple verweist betroffene Nutzer an AppleCare. Für dieses bestätigte Problem soll kein AppleCare+-Vertrag nötig sein.
  • Noch kein Massenfehler: Die bisher bekannten Fälle sind ernst zu nehmen, reichen aber nicht aus, um von einem flächendeckenden Serienfehler zu sprechen.

Was beim iPhone Duo gerade passiert

Das iPhone Duo ist erst seit dem 23. Oktober regulär erhältlich. Schon wenige Stunden nach dem Verkaufsstart tauchten erste Berichte über defekte Innendisplays auf. Das allein wäre bei einem weltweit ausgelieferten neuen Produkt noch kein ungewöhnlicher Vorgang. Einzelne Produktionsfehler gibt es bei praktisch jeder komplexen Elektronik.

Ungewöhnlich ist jedoch, wie ähnlich mehrere der gemeldeten Schäden aussehen. Bei betroffenen Geräten entsteht der Defekt entlang der zentralen Falz des 7,6 Zoll großen Innendisplays. Häufig erscheint gleichzeitig eine horizontale helle Linie oder ein heller Pixelblock, der vom Bereich des Scharniers bis zum Rand des Displays reicht.

Einige Nutzer berichten, dass das Gerät vorher vollkommen normal funktioniert habe. Beim Öffnen oder Schließen sei das Scharnier plötzlich schwergängiger geworden. Danach habe es ein deutliches Knacken oder „Pop“-Geräusch gegeben und das Display sei ausgefallen.

Besonders problematisch für Apple: Mehrere Berichte stammen von Geräten, die erst wenige Stunden alt waren. Ein Nutzer berichtete, sein iPhone Duo sei nach weniger als 20 Öffnungsvorgängen beschädigt worden. Andere Fälle sollen sogar während der ersten Einrichtung aufgetreten sein.

Apple iPhone Duo geöffnet und geschlossen mit beiden Displays
Das iPhone Duo besitzt außen ein 5,4-Zoll-Display und innen ein faltbares 7,6-Zoll-OLED. Bild: Apple.

Warum die Schäden so auffällig ähnlich aussehen

Bei einem zerbrochenen Smartphone-Display erwartet man normalerweise sehr unterschiedliche Schadensbilder. Ein Sturz auf eine Ecke erzeugt andere Risse als ein Gegenstand, der auf das Panel drückt. Beim iPhone Duo konzentrieren sich die frühen Berichte dagegen auffällig auf dieselbe Region.

Die Schäden beginnen meist an der Falz und befinden sich häufig im unteren Bereich des inneren Displays. Genau dort treffen unterhalb des Panels mehrere Bauteile des Scharniers aufeinander.

Das ist noch kein Beweis für einen Konstruktionsfehler. Die Ähnlichkeit der Fälle macht einen gemeinsamen mechanischen Auslöser aber plausibler als zufällige äußere Beschädigungen.

Auch die Kombination aus einem lokalen Defekt und einer horizontalen beziehungsweise vertikalen Linie lässt sich technisch erklären. Ein kleiner mechanischer Schaden muss nicht das komplette Display sichtbar zerreißen. Wird eine elektrische Verbindung innerhalb des Panels beschädigt, kann eine ganze Pixelreihe oder Pixelspalte ausfallen.

Deshalb kann ein relativ kleiner Punkt unterhalb des Displays auf dem Bildschirm sehr viel dramatischer aussehen.

Die mögliche Ursache im Scharnier

Derzeit gibt es mehrere Theorien. Die technisch interessanteste stammt aus Teardowns und CT-Analysen des Scharniers.

Das iPhone Duo besitzt ein hochkomplexes Scharnier mit mehr als 100 Einzelteilen. Apple selbst beschreibt eine Konstruktion aus Zahnrädern, Federn, Metallgelenken, Stützstrukturen und einer zentralen Führung, die das flexible Display beim Öffnen und Schließen kontrolliert.

Ein faltbares OLED kann nicht einfach scharf in der Mitte geknickt werden. Beim Schließen bildet das Panel im Inneren eine weiche, tropfenartige Kurve. Die Mechanik muss gleichzeitig dafür sorgen, dass das Display im geöffneten Zustand möglichst flach liegt.

Genau an diesem Übergang könnte das Problem entstehen.

iFixit hat anhand von Teardown-Aufnahmen, Patenten und CT-Scans ein dreidimensionales Modell des Scharniers erstellt. Dabei zeigt sich, dass die gemeldeten Schäden nahe einer Stelle liegen, an der mehrere Strukturen zusammenkommen: die Durchführung eines gefalteten Verbindungskabels, der zentrale Displayträger und mehrere Metallkanten.

Eine mögliche Erklärung lautet, dass ein zentraler Stützmechanismus bei bestimmten Geräten nicht weit genug zurückfährt. Wird das Duo anschließend geschlossen oder geöffnet, kann das flexible Display auf einen Bereich treffen, der normalerweise tiefer liegen sollte. Dadurch entsteht ein punktuell sehr hoher Druck.

Das würde erklären, warum sich ein Defekt plötzlich beim normalen Öffnen bemerkbar machen kann, obwohl auf dem Display vorher keine sichtbare Beschädigung vorhanden war.

Was iFixit im Inneren gefunden hat

iFixits Teardown ist besonders interessant, weil er gleichzeitig zwei Dinge zeigt: Das iPhone Duo ist technisch beeindruckend konstruiert, aber das Scharnier bleibt die empfindlichste Stelle des gesamten Geräts.

Das faltbare Display besteht aus zahlreichen extrem dünnen Schichten. Apple verwendet spezielle Klebstoffe, damit diese Schichten beim Falten leicht gegeneinander gleiten können. Unterhalb des Displays sitzt zusätzlich eine Titanstruktur zur Stabilisierung.

Die obere Nanotextur-Abdeckung ist austauschbar und schützt das empfindliche Panel vor Kratzern und kleinen Dellen. Apple weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Schicht nicht vom Nutzer entfernt und kein zusätzlicher Displayschutz auf das innere Panel geklebt werden sollte.

iFixit fand außerdem heraus, dass Staub in bewegliche Teile des Scharniers gelangen kann. Im Test gelangte zwar weniger Material ins Scharnier als bei einigen konkurrierenden Foldables, die Mechanik begann nach dem Staubtest trotzdem hörbar zu knirschen.

Das bedeutet nicht, dass Staub die aktuellen Crackgate-Fälle verursacht. Die frühen Schäden treten teilweise bei praktisch neuen Geräten ohne sichtbare Verschmutzung auf. Es zeigt aber, wie empfindlich die Mechanik eines Foldables grundsätzlich bleibt.

Interessant ist die Reparierbarkeit. iFixit bewertet das Duo vorläufig mit 5 von 10 Punkten und damit besser als viele andere Foldables. Das äußere Display lässt sich vergleichsweise sauber entfernen, die beiden Batterien nutzen Apples elektrisch lösbaren Kleber und viele Komponenten sind relativ direkt zugänglich.

Das innere Display und das Scharnier bleiben dagegen extrem aufwendig.

Apple iPhone Duo in Sternenweiß und Nachthimmel
Apple verkauft das iPhone Duo in Sternenweiß und Nachthimmel. In Deutschland startet es bei 2.299 Euro. Bild: Apple.

Was Apple offiziell sagt

Apple hat das Problem inzwischen gegenüber mehreren US-Medien bestätigt. Das Unternehmen spricht von einer kleinen Zahl betroffener iPhone-Duo-Geräte.

Wer einen entsprechenden Displaydefekt feststellt, soll sich an AppleCare wenden. Betroffene Geräte werden laut Apple ausgetauscht. Nach Angaben von 9to5Mac ist dafür kein AppleCare+-Vertrag erforderlich, wenn es sich um genau dieses bestätigte Problem handelt.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem selbst verursachten Displaybruch. Ein Produktions- oder Materialfehler fällt grundsätzlich in einen anderen Bereich als ein Display, das nach einem Sturz beschädigt wurde.

Apple hat bislang allerdings nicht erklärt, wodurch der Fehler verursacht wird. Es gibt auch keine öffentliche Seriennummernprüfung, kein Austauschprogramm und keinen Rückruf.

Damit bleibt offen, ob nur eine kleine Produktionscharge betroffen ist, ob einzelne Scharnierkomponenten außerhalb der Toleranz liegen oder ob ein konstruktiver Schwachpunkt existiert, der theoretisch auch später auftreten kann.

Wie groß ist das Problem wirklich?

Hier ist Zurückhaltung wichtig. „Crackgate“ klingt nach einem flächendeckenden Desaster. Dafür gibt es derzeit keine belastbaren Zahlen.

9to5Mac hatte wenige Tage nach dem Start ungefähr zehn unterschiedliche echte Fälle zusammengetragen. Apple selbst spricht von einer kleinen Zahl. AppleInsider fragte nach eigenen Angaben bei mehreren Apple Stores nach und fand zunächst kaum entsprechende Servicefälle.

Gleichzeitig ist das Gerät erst seit kurzer Zeit auf dem Markt. Daraus folgt in beide Richtungen wenig. Eine niedrige Zahl nach einer Woche beweist nicht, dass langfristig kein Problem existiert. Umgekehrt beweisen mehrere virale Bilder nicht, dass ein großer Prozentsatz der Geräte betroffen ist.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Rund um Crackgate kursieren inzwischen auch KI-generierte Bilder angeblich beschädigter iPhone-Duo-Geräte. Das erschwert die Einschätzung anhand sozialer Netzwerke zusätzlich.

Relevant sind deshalb vor allem bestätigte Besitzerberichte, Geräte, die Apple tatsächlich ausgetauscht hat, und technische Untersuchungen.

Stand jetzt lässt sich sagen: Das Problem ist real, das Schadensmuster ist auffällig, der Umfang ist aber unbekannt.

Sollte man das iPhone Duo jetzt noch kaufen?

Das iPhone Duo startet in Deutschland bei 2.299 Euro. Die 512-GB-Version kostet 2.549 Euro, 1 TB rund 3.049 Euro und das 2-TB-Modell 3.799 Euro.

Bei diesen Preisen ist es völlig legitim, von einem Gerät zu erwarten, dass sich sein Display nicht nach wenigen Öffnungsvorgängen verabschiedet.

Wer das Duo bereits bestellt hat oder unbedingt Apples erstes Foldable besitzen möchte, muss die Bestellung aufgrund der derzeit bekannten Fälle nicht automatisch stornieren. Apple tauscht betroffene Geräte aus und die bisherige Zahl der bestätigten Schäden ist im Verhältnis zur mutmaßlichen Stückzahl klein.

Wer dagegen keinen Zeitdruck hat, kann mit einem Kauf ein paar Wochen warten. Das ist bei einer komplett neuen Produktkategorie ohnehin vernünftig. Bis dahin wird sich zeigen, ob die Zahl der Fälle stabil niedrig bleibt oder weiter steigt.

Gerade bei einem Gerät mit neuem Scharnier, neuem Displayaufbau und einem Preis oberhalb vieler Notebooks ist „Generation eins sofort besitzen“ keine rationale Pflicht.

Das iPhone Duo kann gleichzeitig ein hervorragendes Smartphone und ein Produkt mit einem frühen Fertigungsproblem sein. Beides schließt sich nicht aus.

Was Besitzer jetzt tun sollten

Wer bereits ein iPhone Duo besitzt, sollte zunächst ganz normal damit umgehen. Es gibt derzeit keine offizielle Apple-Anweisung, das Gerät möglichst selten zu öffnen oder auf eine spezielle Weise zu falten.

Ein Punkt ist allerdings wichtig: Wenn sich das Scharnier plötzlich anders anfühlt, schwergängig wird oder ein ungewöhnliches Knacken auftritt, würde ich das Gerät nicht mit Kraft weiter öffnen oder schließen. Das ist keine offizielle Apple-Vorgabe, sondern schlicht die vorsichtige Reaktion auf das Muster der bisherigen Fälle.

Apple selbst empfiehlt, vor dem Schließen sicherzustellen, dass sich keine harten Gegenstände auf dem inneren Display befinden. Münzen, Schlüssel oder andere Fremdkörper können das flexible Panel beschädigen.

Auf das innere Display sollte außerdem kein zusätzlicher Displayschutz geklebt werden. Die Nanotextur-Abdeckung ist Bestandteil der Displaykonstruktion und darf laut Apple nicht entfernt werden.

Bei einem Defekt sollte der Schaden dokumentiert und direkt Apple beziehungsweise AppleCare gemeldet werden. Wer das Gerät über einen Mobilfunkanbieter gekauft hat, sollte sich bei diesem spezifischen Problem trotzdem an Apple wenden, weil dort der bestätigte Austauschprozess läuft.

Was eine Displayreparatur kosten kann

Für einen bestätigten Produktionsfehler gelten andere Regeln als für selbst verursachte Schäden. Trotzdem zeigt Apples AppleCare-Preisliste, wie teuer das innere Display grundsätzlich ist.

Bei AppleCare+ kostet eine unabsichtliche Beschädigung ausschließlich der äußeren Nanotextur-Oberschicht derzeit 19 Euro Selbstbeteiligung. Eine unabsichtliche Beschädigung des inneren Displays kostet 99 Euro.

Ohne entsprechende Abdeckung kann ein schwerer Schaden erheblich teurer werden. iFixit nennt für einen Austausch des inneren Displays in den USA ohne Abdeckung Kosten von 999 Dollar.

Das unterstreicht, warum die Unterscheidung zwischen Herstellungsfehler und selbst verursachtem Schaden so wichtig ist.

Wer ein iPhone Duo für 2.299 Euro oder mehr kauft und es langfristig nutzt, sollte AppleCare+ deshalb zumindest durchrechnen. Foldables besitzen mehr bewegliche und flexible Komponenten als klassische Smartphones. Auch wenn Crackgate am Ende nur eine kleine Charge betrifft, verschwinden die grundsätzlichen Reparaturrisiken eines faltbaren Displays nicht.

Fazit: Crackgate ist real, Panik aber noch zu früh

Apple kann die ersten Crackgate-Berichte nicht mehr als vereinzelte Internetgeschichten abtun. Das Unternehmen hat bestätigt, dass eine kleine Zahl von iPhone-Duo-Geräten von Problemen mit dem inneren Display betroffen ist, und tauscht entsprechende Geräte aus.

Die bekannten Schäden sind außerdem auffällig ähnlich. Dass iFixit genau unter dieser Region einen möglichen mechanischen Stresspunkt im Scharnier identifiziert hat, macht die Sache technisch interessanter als einen gewöhnlichen Displaybruch.

Was noch fehlt, ist der Beweis für einen grundsätzlichen Konstruktionsfehler. Apple nennt keine Fehlerquote. Es gibt keinen Rückruf. Die Mehrheit der Geräte scheint bislang normal zu funktionieren.

Für Käufer bedeutet das: beobachten statt panisch werden. Wer bereits ein Duo besitzt und keinerlei Probleme hat, muss es nicht behandeln wie rohes Ei. Wer noch über den Kauf nachdenkt und nicht unbedingt sofort Apples erstes Foldable besitzen muss, kann sinnvollerweise einige Wochen abwarten.

Vor allem aber wird jetzt interessant, ob Crackgate in den nächsten Wochen wieder verschwindet oder ob sich aus einer Handvoll früher Fälle ein echtes Serienproblem entwickelt. Bei einem Smartphone ab 2.299 Euro wird Apple genau daran gemessen werden.

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Häufige Fragen zum iPhone Duo Crackgate

Was ist das iPhone Duo Crackgate?

Mit „Crackgate“ werden derzeit Berichte über iPhone-Duo-Geräte bezeichnet, deren inneres faltbares Display entlang der Scharnierlinie beschädigt wird. Bei mehreren Fällen treten zusätzlich helle Pixelzeilen oder schwarze Displaybereiche auf.

Hat Apple das Problem bestätigt?

Ja. Apple hat bestätigt, dass eine kleine Zahl von iPhone-Duo-Geräten von einem Problem mit dem inneren Display betroffen ist. Betroffene Nutzer sollen sich an AppleCare wenden und erhalten einen Austausch.

Wie viele iPhone Duo sind betroffen?

Eine offizielle Zahl gibt es bislang nicht. Apple spricht lediglich von einer kleinen Anzahl. Die öffentlich dokumentierten Fälle reichen derzeit nicht aus, um eine belastbare Fehlerquote zu berechnen.

Was verursacht die Displayrisse?

Die Ursache ist noch nicht offiziell bestätigt. iFixit sieht einen möglichen mechanischen Stresspunkt im Bereich des zentralen Scharnierträgers. Denkbar ist, dass ein Bauteil bei einzelnen Geräten nicht korrekt zurückfährt und dadurch Druck auf das flexible Display ausübt.

Muss man AppleCare+ haben, damit Apple das Gerät austauscht?

Für den von Apple bestätigten Displayfehler soll laut Berichten kein AppleCare+-Vertrag erforderlich sein. Ein Herstellungsfehler ist grundsätzlich etwas anderes als eine selbst verursachte Beschädigung. Apple prüft das Gerät im Servicefall.

Sollte man das iPhone Duo derzeit nicht mehr kaufen?

Ein genereller Kaufstopp lässt sich aus den bisher bekannten Fällen nicht ableiten. Wer keinen Zeitdruck hat, kann aber sinnvollerweise einige Wochen warten und beobachten, ob weitere Fälle auftreten oder Apple zusätzliche Informationen veröffentlicht.

Was kostet das iPhone Duo in Deutschland?

Das iPhone Duo startet bei 2.299 Euro mit 256 GB Speicher. 512 GB kosten 2.549 Euro, 1 TB rund 3.049 Euro und 2 TB 3.799 Euro.

Was soll ich tun, wenn mein Scharnier plötzlich knackt oder schwergängig wird?

Wenn sich das Scharnier plötzlich ungewöhnlich verhält, sollte das Gerät vorsichtshalber nicht mit Kraft weiter geöffnet oder geschlossen werden. Dokumentiere den Zustand und kontaktiere Apple beziehungsweise AppleCare. Das ist eine vorsichtige Empfehlung auf Basis der bisherigen Schadensberichte, keine spezielle offizielle Apple-Anweisung.

Quellen & Bildnachweise
  1. Apple: Vorstellung und Aufbau des iPhone Duo
  2. Apple Support: Hinweise zum inneren Display des iPhone Duo
  3. Apple: AppleCare Gebühren und Selbstbeteiligungen
  4. iFixit: iPhone Duo Teardown und Analyse des Scharniers
  5. MacRumors: Apples Reaktion auf die Displayberichte
  6. 9to5Mac: Apple bestätigt Problem bei einer kleinen Zahl von Geräten
Bildnachweis: Apple Newsroom.