Rotlicht ist gerade überall. Social Media macht daraus mal den heiligen Gral, mal das nächste teure Ritual ohne Effekt.
Ich bin selbst über den Hype gestolpert, weil plötzlich gefühlt jeder nach LED-Masken sucht, allen voran nach Modellen wie der
Therabody TheraFace Mask Glo.
Also habe ich mich einmal sauber reingefuchst, damit ich es selbst verstehe, statt nur irgendwas nachzuplappern.
Ergebnis ist dieser Guide: angenehm lesbar, alltagstauglich und trotzdem so belegt, dass Du Dich (wenn Du willst) bis in die Studien runterklicken kannst.

Wichtig: Das hier sind allgemeine Informationen, keine individuelle Beratung. Wenn Du starke Hautprobleme hast, Medikamente nimmst, zu Pigmentflecken neigst oder Dir bei Deiner Haut etwas komisch vorkommt, kläre das bitte medizinisch ab.

Inhalt

  1. Das Wichtigste in 60 Sekunden
  2. Was ist „Rotlicht“ eigentlich und warum reden alle von Photobiomodulation
  3. Was man realistisch erwarten kann (und was nicht)
  4. LED- Maske vs. LED-Panel vs. Spot-Gerät: Was passt zu Deinem Ziel
  5. Kaufkriterien, die wirklich helfen (ohne Marketing-Blabla)
  6. Anwendung: Routine, Dosis, Kombination mit Skincare
  7. Sicherheit: Augen, Photosensibilität, Pigment, Blaulicht
  8. Beispiel: Therabody TheraFace Mask richtig einordnen
  9. Produktkategorien zum Vergleichen (Masken, Panels, Wearables)
  10. FAQ
  11. Quellen und Studien

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Fürs Gesicht ist eine LED-Maske oft der beste Einstieg, weil Abstand und Ausleuchtung konstant sind.
  • Für Gesicht plus Körper ist ein Panel flexibler, aber Du musst Abstand und Zeit bewusst steuern.
  • Rot plus Nahinfrarot ist die typische Kombi für Hautbild, Textur und feine Linien. Effekte sind meist moderat, aber realistisch.6
  • Blaulicht wird oft bei Akne genutzt. Kann helfen, ist aber der Bereich, bei dem Pigmentthemen am ehesten mitdenken solltest.7 10
  • Mehr ist nicht automatisch besser. Photobiomodulation kann eine biphasische Dosis-Wirkung haben. Zu viel kann den Nutzen abflachen. 3

Merksatz: Kauf nicht nach Hype, sondern nach Zielzone und Nutzbarkeit. Das beste Gerät ist das, das Du 8 bis 12 Wochen wirklich benutzt.

Was ist „Rotlicht“ eigentlich und warum reden alle von Photobiomodulation

Im Beauty-Kontext meint „Rotlicht“ meistens Photobiomodulation (oft abgekürzt PBM). Das ist Licht in bestimmten Wellenlängenbereichen, typischerweise Rot und Nahinfrarot, das in der Haut Signalwege beeinflussen kann, die mit Entzündung, Zellenergie und Reparaturprozessen zusammenhängen.
Wichtig: Das ist nicht UV, keine Bräunung und idealerweise auch keine „Wärme-Therapie“.

Was die Sache gleichzeitig spannend und verwirrend macht: Bei PBM entscheidet nicht nur „Gerät an“, sondern die Parameter.
Wellenlänge, Bestrahlungsstärke, Abstand zur Haut, Dauer pro Session und wie oft Du das machst. Genau deshalb gibt es Geräte, die sich „gleich“ anfühlen, aber praktisch völlig unterschiedlich wirken können. Wer das einmal sauber erklärt bekommen will, findet in einem Parameter-Review einen sehr guten Überblick.4

Dann der Punkt, der viele Enttäuschungen erklärt: Photobiomodulation wird oft mit dem Prinzip einer biphasischen Dosis-Wirkung beschrieben. Vereinfacht: Es gibt einen Bereich, in dem es stimulierend sein kann, und ab einem gewissen Punkt kann „noch mehr“ wieder weniger bringen. Das ist der Grund, warum manche mit einem starken Panel jeden Tag „voll draufhalten“ und am Ende nicht glücklicher sind als jemand, der moderat und konstant arbeitet.3

Was man realistisch erwarten kann (und was nicht)

1) Hautbild, Textur, feine Linien

Für Rotlicht-/Nahinfrarot-Anwendungen (meist per LED) im Gesicht gibt es klinische Studien. Eine oft zitierte Kombination ist 633 nm plus 830 nm.5 Wenn Du Dir Reviews dazu anschaust, ist die Grundaussage meist ähnlich: Es gibt Hinweise auf Verbesserungen bei Hautrauigkeit, feinen Linien und Gesamtbild, aber selten „radikale Verwandlung“. In der Praxis wirkt das eher wie ein Tool für einen gleichmäßigeren, ruhigeren Eindruck über Wochen hinweg.6

Das ist auch der Punkt, wo Du Dir selbst Druck rausnehmen kannst: Rotlicht-/Nahinfrarot-Lichttherapie ist kein Shortcut, sondern Routine. Wenn Du nach 3 Sessions erwartest, dass Falten „weg“ sind, wirst Du fast sicher enttäuscht. Wenn Du nach 8 bis 12 Wochen konsequenter Nutzung schaust, ob Deine Haut insgesamt frischer, weniger unruhig oder einfach „besser in sich“ wirkt, passt die Erwartung viel eher zur Studienlage.

2) Akne: Blaulicht und Kombinationen

Bei Akne taucht Blaulicht ständig auf, oft auch kombiniert mit Rot. Es gibt dazu systematische Übersichten und Meta-Analysen, gleichzeitig ist die Studienlage heterogen: Geräte, Protokolle, Hauttypen und Messmethoden unterscheiden sich stark. Für Dich heißt das: Es kann helfen, aber es ist keine Garantie und nicht immer die schnellste Lösung.7

Realistisch und alltagstauglich formuliert:
Wenn Du milde bis moderate Akne hast und Deine Haut viele Wirkstoffe schlecht verträgt, kann LED eine Ergänzung sein. Wenn Du starke Entzündungen hast oder Narbenbildung droht, ist frühzeitiges dermatologisches Gegensteuern häufig sinnvoller, als monatelang „auf gut Glück“ zu experimentieren. Für die typische Kombination Blau (415 nm) plus Rot (633 nm) gibt es klinische Beispiele.8

3) Körper, Regeneration, Schmerzen: Bonus, aber anderes Ziel

Panels werden oft auch für Körperzonen genutzt, etwa bei Schmerz- oder Entzündungsthemen. Dazu gibt es Reviews, die Potenzial zeigen, aber auch deutlich machen, wie stark die Ergebnisse von Parametern und Protokollen abhängen.13 14 Wenn Du ein Panel ohnehin wegen Gesicht plus Hals plus Dekolleté in Betracht ziehst, ist das ein schöner Bonus. Als alleiniger Kaufgrund würde ich es nur dann nehmen, wenn Du Dich wirklich in das Thema „Protokoll“ einarbeiten willst.

4) Haare: eigene Kategorie

Für Haarwuchs gibt es Meta-Analysen zu Low-Level Light Therapy. Die Effekte werden häufig als messbar, aber nicht riesig eingeordnet, und Du musst in Monaten denken, nicht in Wochen.12 Das ist eine eigene Gerätewelt (Caps, Helme) und sollte getrennt vom „Gesicht und Glow“-Thema bewertet werden.

Wenn Du einen nüchternen Reality-Check willst, der weder Hype noch Panik ist, ist diese Übersicht angenehm lesbar.1

Was Rotlicht sehr wahrscheinlich nicht ist: kein Instant-Lifting, kein Ersatz für Sonnenschutz, und kein Allheilmittel, das alles gleichzeitig löst.

LED-Maske vs. LED-Panel vs. Spot-Gerät: Was passt zu Deinem Ziel

LED-Maske fürs Gesicht

Eine Maske ist meistens der beste Einstieg, wenn Dein Ziel klar „Gesicht“ ist. Der Vorteil ist weniger sexy, aber entscheidend: Du bekommst eine reproduzierbare Anwendung. Abstand zur Haut, Ausleuchtung und Dauer sind in der Praxis konstant. Das macht es viel leichter, nach ein paar Wochen ehrlich zu sagen, ob sich bei Dir etwas verändert hat.

LED-Panel für Gesicht plus Körper

Ein Panel lohnt sich, wenn Du mehr Fläche willst: Gesicht, Hals, Dekolleté oder sogar mehrere Körperzonen. Panels sind flexibler, aber genau deshalb musst Du Dich disziplinieren: Abstand und Zeit konstant halten, sonst wird es schnell ungenau. Und weil PBM eine biphasische Dosis-Wirkung zeigen kann, ist „maximal nah, maximal lang“ nicht automatisch smart.3

Spot-Geräte und Handhelds

Wenn Du nur eine kleine Zone behandeln willst, sind Spot-Geräte oft sinnvoller als ein großes Panel. Das gilt vor allem, wenn Du nicht jedes Mal ein Setup bauen willst, sondern gezielt und kurz arbeiten möchtest.

Wearables (Belt, Wrap, Pads)

Wearables sind bequem, weil Du sie nebenbei nutzen kannst. Der Haken: Die Qualitätsunterschiede sind groß. Hier ist Transparenz bei Wellenlängen und Dosierung besonders wichtig, sonst kaufst Du im Zweifel ein „Gefühl“, aber keine saubere Anwendung.

Maske oder Panel: schnelle Entscheidungshilfe

Kriterium Maske Panel
Bestes Ziel Gesicht, ggf. Hals Gesicht plus Körperzonen
Konstanz sehr hoch mittel, Setup zählt
Dosis-Kontrolle einfach anspruchsvoller (Abstand, Zeit)
Alltag kurz, planbar variiert, braucht Platz
Typischer Kaufgrund Textur, feine Linien, Akne-Support Mehrere Zonen, Ganzkörper-Routine

Kaufkriterien, die wirklich helfen (ohne Marketing-Blabla)

Bei Rotlicht-Geräten wirst Du mit Buzzwords zugeschüttet. Wenn Du aber ein Gerät vergleichen willst, brauchst Du ein paar harte Kriterien. Die gute Nachricht: Sobald Du die kennst, wird vieles plötzlich sehr durchschaubar.

1) Wellenlängen in nm, nicht nur „Red Light“

Seriöse Hersteller nennen Wellenlängen in Nanometern.
Für Gesicht ist Rot (oft grob 630 bis 670 nm) plus Nahinfrarot (oft grob 810 bis 850 nm) die typische Kombi.
Bei Akne taucht häufig Blau um 415 nm auf.
Wenn ein Hersteller das nicht sauber angibt, ist das mindestens ein Warnsignal.

2) Irradiance nur zusammen mit Messdistanz

Irradiance ist die Bestrahlungsstärke (z. B. mW/cm²).
Ohne Messdistanz ist diese Zahl aber fast wertlos.
100 mW/cm² bei 10 cm ist etwas völlig anderes als 100 mW/cm² bei 30 cm.
Genau diese Parameterfrage ist ein Dauerbrenner in der Forschung, deshalb lohnt sich der Blick auf eine saubere Parameter-Einordnung.4

3) Dosis (Fluence): die Zahl, die am Ende zählt

Sehr vereinfacht gilt: Dosis (J/cm²) ≈ Irradiance (W/cm²) × Zeit (Sekunden).
Das ist kein perfektes Abbild der Realität, aber es hilft, Marketing zu entzaubern.
Wenn ein Gerät sehr hohe Power verspricht, Du es aber extrem kurz nutzen sollst, oder umgekehrt, passt oft irgendwas nicht zusammen.

4) Biphasische Dosis-Wirkung: warum „mehr“ nicht automatisch „besser“ ist

Gerade bei Panels ist das der Klassiker: Man sitzt zu nah dran, nimmt zu lange Sessions, macht es zu oft und wundert sich, warum nichts „krasser“ wird.
Das ist nicht zwingend, weil das Gerät schlecht ist, sondern weil das Protokoll unruhig ist.
Der wissenschaftliche Hintergrund dazu wird häufig als biphasische Dosis-Wirkung beschrieben.3

5) Alltagstauglichkeit ist ein echtes Qualitätskriterium

Klingt banal, ist aber entscheidend: Ein Gerät ist nicht gut, weil es teuer ist, sondern weil Du es benutzt.
Bei Masken zählen Passform, Gewicht und ob Du das 10 Minuten entspannt aushältst.
Bei Panels zählen Platz, Ständer und ob Du Abstand und Routine ohne Stress hinbekommst.

Wenn Du eine dermatologische, patientennahe Einordnung willst, ist das hier ein guter Einstieg.2

Anwendung: Routine, Dosis, Kombination mit Skincare

Die 8 bis 12 Wochen Regel

Rotlicht ist ein Routine-Thema. Haut verändert sich langsam. Wenn Du fair beurteilen willst, ob es Dir etwas bringt, gib Dir 8 bis 12 Wochen mit möglichst konstanten Bedingungen. Wenn Du vergleichen willst, mach Fotos bei ähnlichem Licht und ähnlicher Tageszeit.

Einsteiger-Routine mit LED-Maske

  • 3 bis 5 Anwendungen pro Woche.
  • Session-Länge nach Herstellerangabe.
  • Haut sauber und trocken, keine stark reizenden Produkte direkt davor.
  • Augenschutz nutzen, wenn vorhanden.
  • Danach eine schlichte, gut verträgliche Pflege.

Einsteiger-Routine mit LED-Panel

  • Starte moderat, zum Beispiel 3 bis 4 Anwendungen pro Woche.
  • Halte Abstand und Zeit konstant, damit Du vergleichen kannst.
  • Wenn Du steigern willst, steigere zuerst die Regelmäßigkeit, nicht sofort die maximale Dosis.
  • Wenn Deine Haut gereizt reagiert: mehr Abstand, kürzere Zeit, weniger häufig.

Rotlicht und Skincare: Retinoid, Vitamin C, Säuren

Viele kombinieren Rotlicht mit Skincare. Das kann funktionieren, aber Deine Haut entscheidet. Wenn Du empfindlich bist oder ohnehin aktive Wirkstoffe nutzt, ist ein ruhiger Ansatz oft besser: Rotlicht nicht unbedingt direkt nach einem aggressiven Peeling oder einer starken Retinoid-Nacht. Du willst die Haut nicht „gewinnen lassen“, Du willst sie langfristig stabiler bekommen.

Sicherheit: Augen, Photosensibilität, Pigment, Blaulicht

Augen

  • Wenn Dein Gerät Augenschilde hat, nutze sie.
  • Starr nicht in ein Panel, besonders nicht aus kurzer Distanz.
  • Wenn Du empfindliche Augen hast, handle konservativ.

Photosensibilität und Medikamente

Manche Medikamente und Erkrankungen erhöhen Lichtempfindlichkeit. Wenn das auf Dich zutrifft oder Du unsicher bist, kläre es lieber kurz ab, statt es „einfach zu probieren“.
Eine patientennahe Einordnung findest Du hier.2

Blaulicht und Pigment: der Teil, den viele auslassen

Blaulicht kann bei Akne hilfreich sein, aber sichtbares Licht kann auch Pigmentwege beeinflussen. Wenn Du zu Hyperpigmentierung neigst oder schnell dunkle Flecken bekommst, ist das der Bereich, in dem Du besonders bewusst vorgehen solltest.
Dazu gibt es Arbeiten, die sichtbares Licht und Pigmentreaktionen beschreiben.9 10

Praktisch übersetzt: Wenn Dein Hauptziel Glow und Anti-Aging ist, kannst Du oft mit Rot plus Nahinfrarot starten. Blaulicht ergibt vor allem Sinn, wenn Akne wirklich Dein Thema ist und Du es bewusst einsetzt, statt es „einfach mitzunehmen“.

Onkologische Sicherheit

Eine verständliche Frage ist, ob „Zellstimulation“ grundsätzlich riskant sein könnte. Ein systematischer Review zur onkologischen Sicherheit im ästhetischen Kontext fasst klinische und präklinische Evidenz zusammen.11 Für die Praxis heißt das: Bei korrekter Anwendung wirkt das Risiko niedrig, aber bei Vorerkrankungen oder Unsicherheiten ist Abklärung sinnvoll.

Eine insgesamt nüchterne Einordnung des Themas findest Du hier.1

Beispiel: Therabody TheraFace Mask richtig einordnen

Viele Menschen landen beim Thema zuerst bei der Therabody TheraFace Mask Glo, weil sie gerade sehr präsent ist. Als Beispiel ist sie hilfreich, weil sie typische Punkte zeigt: Full-Face-Design, Rot plus Nahinfrarot, ergänzt um Blaulicht. Die konkreten Angaben zu Modi und Wellenlängen solltest Du immer auf der Herstellerseite prüfen.15

Warum dieses Masken-Konzept grundsätzlich Sinn ergeben kann

  • Rot plus Nahinfrarot passt zu vielen Ansätzen in Studien rund um Hautbild und Regeneration. 6
  • Full-Face-Design hilft bei Konstanz, weil Du nicht jeden Bereich einzeln „abfahren“ musst.
  • Blaulicht kann bei Akne relevant sein, sollte aber bei Pigmentneigung bewusst eingesetzt werden. 710

Was Du nüchtern einordnen solltest

  • „Klinisch“ heißt selten „dramatisch“. Effekte sind häufig moderat und hängen stark von Routine und Parametern ab. 1
  • Mehr LEDs sind kein Beweis. Entscheidend sind Wellenlängen, Dosis und gleichmäßige Abdeckung. 4
  • Komfortfeatures können angenehm sein, ändern aber nicht den Kern: Licht plus Dosis plus Zeit.

Produktkategorien zum Vergleichen (Masken, Panels, Wearables)

Hier sind Kategorien als Orientierung, ohne „Kaufdruck“. Die Links sind Platzhalter, damit Du sie später auf Händler, Hersteller oder Preisvergleiche setzen kannst.

1) LED-Masken fürs Gesicht

2) Rotlicht-Panels (wenn Du mehr als nur das Gesicht abdecken willst)

3) Handhelds und Multi-Tools (wenn Du “mehr Funktionen” willst)

4) Klassische Rotlichtlampen (Wärme, nicht “LED-PBM”)

 

FAQ

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Denk in Wochen, nicht in Tagen. Ein fairer Testzeitraum sind 8 bis 12 Wochen.
Alles, was nach drei Anwendungen „alles verändert“, ist meistens Licht, Perspektive oder Erwartung.

Maske oder Panel, was ist besser fürs Gesicht?

Für Gesicht ist eine Maske oft der pragmatischste Einstieg, weil Abstand und Abdeckung konstant sind.
Ein Panel ist dann stark, wenn Du zusätzlich Hals, Dekolleté oder Körperzonen behandeln willst und Parameter konstant halten kannst.

Kann ich Rotlicht jeden Tag machen?

Manche Protokolle sind so ausgelegt, aber mehr ist nicht automatisch besser.
Gerade wegen der biphasischen Dosis-Wirkung kann moderate, konstante Anwendung sinnvoller sein als maximale Häufigkeit.3

Hilft LED gegen Akne?

Es gibt Evidenz, besonders für Blaulicht und Kombinationen, aber die Studien sind heterogen.
Als Ergänzung kann es sinnvoll sein, als alleinige Strategie ist es nicht immer die schnellste Lösung.7 8

Ich neige zu Hyperpigmentierung, was heißt das für Blaulicht?

Dann lohnt sich besondere Vorsicht. Sichtbares Licht kann Pigmentwege beeinflussen, besonders im blau-violetten Bereich.
Wenn Akne nicht Dein Hauptproblem ist, kannst Du oft mit Rot plus Nahinfrarot starten und Blaulicht nur gezielt einsetzen.9 10


Quellen und Studien

  1. Stanford Medicine (2025): Red light therapy, what the science says
  2. American Academy of Dermatology: Red light therapy
  3. Huang et al. (2011): Biphasic dose response in low level light therapy – frei zugänglich
  4. Zein et al. (2018): Review of light parameters and photobiomodulation efficacy – frei zugänglich
  5. Russell et al. (2005): Combination LED light therapy (633 nm and 830 nm) in facial skin rejuvenation
  6. Wunsch (2014): Photobiomodulation and skin rejuvenation (Review) – frei zugänglich
  7. Scott et al. (2019): Blue-Light Therapy for Acne Vulgaris (Systematic Review & Meta-Analysis) – frei zugänglich
  8. Goldberg & Russell (2006): 415 nm and 633 nm LED therapy for acne vulgaris
  9. Randhawa et al. (2015): Visible light induces melanogenesis in human skin through a photoadaptive response – frei zugänglich
  10. Duteil et al. (2014): Differences in visible light-induced pigmentation according to wavelengths
  11. Glass et al. (2023): Oncologic safety of low-level light therapy for aesthetic skin rejuvenation (Systematic Review) – frei zugänglich
  12. Lueangarun et al. (2021): Low-level light therapy for pattern hair loss (Systematic Review & Meta-Analysis) – frei zugänglich
  13. González-Muñoz et al. (2023): Photobiomodulation in chronic pain and inflammation (Review) – frei zugänglich
  14. de Oliveira et al. (2021): Photobiomodulation and pain (Review) – frei zugänglich
  15. Therabody: TheraFace Mask (Produktseite, Herstellerangaben)