Apple hat den 24 Zoll iMac auf den M6 umgestellt. Äußerlich sieht das neue Modell fast genauso aus wie vorher. Im Inneren verändert sich dagegen überraschend viel: mehr CPU- und GPU-Kerne, bis zu fünfmal mehr KI-Leistung gegenüber M4, Wi-Fi 7, Bluetooth 6, schnellerer SSD-Speicher und optional 2,5-Gigabit-Ethernet.

Der neue iMac startet in Deutschland bei 1.799 Euro. Das stärkere Modell mit 12-Core-CPU und 12-Core-GPU kostet mindestens 1.999 Euro. Vorbestellungen beginnen am 28. Oktober um 18:10 Uhr, ausgeliefert wird ab dem 6. November.

Gleichzeitig werden Händler ihre verbliebenen M4-Modelle abverkaufen. Genau deshalb ist jetzt der interessanteste Zeitpunkt für einen Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der iMac M6 startet bei 1.799 Euro.
  • Das stärkere 12-Core-Modell kostet ab 1.999 Euro.
  • Vorbestellungen starten am 28. Oktober.
  • M6 bietet bis zu 1,5-mal mehr Produktivitätsleistung als M4.
  • Grafik kann laut Apple bis zu doppelt so schnell sein.
  • On-Device-KI soll je nach Aufgabe bis zu fünfmal schneller laufen.
  • Neu sind Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und optional 2,5-Gigabit-Ethernet.
  • Die SSD soll bis zu doppelt so schnell lesen und schreiben.
  • Das 24 Zoll 4.5K Display und das Design bleiben praktisch unverändert.
  • Ein stark reduzierter M4 bleibt für normale Nutzer sehr interessant.

iMac M6 startet bei 1.799 Euro

Apple bietet zwei grundlegende M6-Konfigurationen an.

Modell CPU/GPU Preis
iMac M6 Basis 10-Core CPU / 10-Core GPU ab 1.799 Euro
iMac M6 stärker 12-Core CPU / 12-Core GPU ab 1.999 Euro

Beide Varianten kommen serienmäßig mit 16 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher und 256 GB SSD.

iMac mit M6 in sieben Farben
Bild: Apple

iMac M6 vs. M4 im Vergleich

Merkmal iMac M6 iMac M4
CPU/GPU maximal 12 / 12 Core 10 / 10 Core
Speicherbandbreite bis 170 GB/s niedriger
WLAN Wi-Fi 7 Wi-Fi 6E
Bluetooth 6 5.3
Ethernet optional bis 2,5 Gbit/s bis 1 Gbit/s
Display 24″ 4.5K, 500 Nits 24″ 4.5K, 500 Nits
Farben 7 7

M6 macht vor allem Grafik und KI deutlich schneller

Bei normaler Produktivität nennt Apple gegenüber M4 bis zu 1,5-mal höhere Leistung.

Deutlich größer wird der Unterschied bei Grafik und KI. Bildbearbeitung in Affinity soll bis zu doppelt so schnell laufen. Auch beim Gaming mit Raytracing nennt Apple bis zu die doppelte Leistung.

Bei lokalen KI-Modellen steigt der Vorsprung je nach Aufgabe noch stärker. Apple spricht bei LLM-Prompt-Verarbeitung von bis zu fünfmal mehr Performance.

Das klingt spektakulär, ist aber nicht für jeden relevant. Wer hauptsächlich Safari, Mail, Office und Videokonferenzen verwendet, wird schon beim M4 selten an Leistungsgrenzen stoßen.

Die SSD wird endlich schneller

Ein weniger auffälliges, aber im Alltag interessantes Upgrade ist der Massenspeicher.

Apple spricht beim M6-iMac von bis zu doppelt so hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten.

Das kann beim Start großer Apps, beim Öffnen umfangreicher Fotobibliotheken und besonders bei Video- oder Kreativprojekten spürbar werden.

Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und schnelleres Ethernet

Der M6-iMac bekommt Apples N1-Funkchip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.

Optional lässt sich erstmals 2,5-Gigabit-Ethernet konfigurieren. Beim Vorgänger war bei einem Gigabit Schluss.

Das ist besonders für NAS-Nutzer, Fotografen und Videoprojekte interessant, bei denen große Dateien regelmäßig durchs lokale Netzwerk geschoben werden.

Beim Display gibt es überraschend wenig Neues

Apple bleibt beim bekannten 24 Zoll 4.5K Retina Display mit 4.480 × 2.520 Pixeln und maximal 500 Nits Helligkeit.

Nanotexturglas bleibt beim höher ausgestatteten Modell optional.

Auch die sieben Farben bleiben erhalten: Blau, Grün, Pink, Gelb, Violett, Orange und Silber.

iMac M6 auf einem modernen Arbeitsplatz
Bild: Apple

Wer auf OLED, 120 Hz oder einen größeren 27-Zoll-iMac gehofft hat, bekommt das mit dem M6 also weiterhin nicht.

M6 oder jetzt günstig M4 kaufen?

Wer einen iMac viele Jahre nutzen möchte, bekommt mit dem M6 die modernere und zukunftssicherere Plattform.

Gerade Wi-Fi 7, mehr Grafikleistung und der deutlich stärkere KI-Unterbau sprechen dafür.

Für Familien, Schule, Büro und normale Fotobearbeitung bleibt der M4 allerdings mehr als schnell genug.

Wenn Händler das M4-Modell jetzt deutlich reduzieren, kann der Vorgänger deshalb der vernünftigere Kauf sein.

iMac mit M6 in sieben Farben

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Fazit: M6 ist stark, aber der M4 wird jetzt erst richtig interessant

Apple verbessert genau die Teile des iMac, die inzwischen etwas zurücklagen: Prozessor, KI-Leistung, WLAN, Bluetooth, Ethernet und SSD.

Das Display und das grundsätzliche Design bleiben dagegen gleich.

Wer maximale Leistung oder viele Jahre Ruhe möchte, nimmt den M6. Wer einen schönen All-in-One-Rechner für normale Alltagsarbeit sucht, sollte in den kommenden Wochen besonders genau auf die Preise des M4 achten.

Häufige Fragen zum iMac M6

Was kostet der iMac M6?

Das Basismodell startet bei 1.799 Euro. Die Variante mit 12-Core-CPU und 12-Core-GPU beginnt bei 1.999 Euro.

Wann erscheint der neue iMac?

Vorbestellungen starten am 28. Oktober. Die Auslieferung beginnt am 6. November.

Hat der iMac M6 ein neues Display?

Nein. Es bleibt beim 24 Zoll großen 4.5K Retina Display mit bis zu 500 Nits.

Ist M6 deutlich schneller als M4?

Bei normaler Produktivität nennt Apple bis zu 1,5-mal mehr Leistung. Bei Grafik und KI können die Unterschiede deutlich größer ausfallen.

Lohnt sich der M4 noch?

Ja. Besonders bei deutlichen Händler-Rabatten bleibt der M4 für normale Alltagsaufgaben sehr attraktiv.

Quellen und Stand

  1. Apple Deutschland Newsroom: „Apple präsentiert den neuen iMac mit M6“, 27. Oktober 2026.
  2. Apple: Technische Daten des iMac M6.
  3. Apple Deutschland Newsroom: Vorstellung des iMac mit M4, Oktober 2024.

Informationsstand: 28. Oktober 2026, 08:11 Uhr.